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Chile1/16/2009
Rätselhaft ist der politische Untergang der Kultur auf der Osterinsel. Möglicherweise führte im 18. Jahrhundert die Überbevölkerung dieser isolierten, gleichsam ausweglosen Insel zu blutigen Kriegen zwischen den "Kurzohren" und den "Langohren", den beiden aus der Überlieferung bekannten Stämmen, deren namengebende Merkmale auch an den Plastiken sichtbar sind. Ganze Sippen suchten damals offenbar Zuflucht in den Vulkanhöhlen der Insel und es gibt Anzeichen dafür, dass die Nahrungsmittelknappheit am Ende zum Kannibalismus führte.
In den steibrüchen am Rande der Vulkane findet man heute noch halbfertige Steinfiguren. Andere liessen die Insulaner während des Transports zum Standort liegen.
Heute leben knapp 2.500 Menschen auf der Osterinsel, die meisten von ihnen mit polynesischem Blustsanteil. 500 stammen aus Chile.

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