Wie für mich bei der Aslan Kur ein neues Leben begann - 11:19, 5/29/2009 |
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Ich bin zwar gerade einmal sechzig Jahre, aber manchmal fühlte ich mich dennoch so richtig alt und verbraucht. Zeitweise hatte ich zu nichts mehr Lust und verließ kaum noch das Haus. Irgendwann konnte ich die vermeintlich lebenslustige Fassade nicht einmal mehr dem Hausarzt gegenüber aufrecht erhalten. Er riet mir sofort zu einer Kur nach Ana Aslan. Die bulgarische Internistin hat ein Paket von Maßnahmen zusammen gestellt, mit dem die Spannkraft wiederkehren und mit dem man der Trägheit des Alltags entgehen kann. Und weil ich sowieso Urlaub machen wollte, entschied ich mich für Kuren und Regeneration in Bad Steben. Schon bei der Ankunft im Kurhotel war ich angenehm überrascht. Das Personal war sehr freundlich und die Zimmer angenehm hell und komfortabel. Der Arzt, der bei der Aslan Kur die Aufnahmeuntersuchung machte, verordnete mir die Einnahme einer täglichen Dosis Gerovital. Dort ist Procain enthalten, das angeblich vorhandene Schmerzen lindern und den ganzen Stoffwechsel auf Trab bringen soll. Außerdem bekam ich einen Plan mit Massagen, verschiedenen Bädern und Ergotherapie. Anfangs schimpfte ich innerlich über den engen Terminplan der Aslan Kur, der mir so gar keine Zeit zur Erkundung der Sehenswürdigkeiten der Region ließ. Schon nach einigen Tagen spürte ich aber, dass ich mich zunehmend besser fühlte. Auch mein Aktionsdrang kam so langsam wieder zurück. Außerdem lernte ich eine Truppe Männer kennen, die genauso verwitwet waren wie ich. Sie wohnten ganz in meiner Nähe. Wir verbrachten während der Kur Bad Steben viel Zeit zusammen und treffen uns auch seit der Aslan Kur noch regelmäßig zur Aqafitness und anderen gemeinsamen Freizeitaktivitäten. |
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