Familie kann man sich nicht aussuchen… - 11:55, 11/24/2008 |
Dieser Spruch ist traurig – aber wahr! Mein Bruder meint, er könne machen, was er will. Unsere Mutter ist schon seit längerer Zeit verstorben und nun leider auch unser Papa. Mein Bruder hatte für sein Studium schon zu Lebzeiten meines Vaters 10.000 Euro bekommen. Nachdem ich selbst nicht studiert hatte, habe ich solche Summen nie bekommen. Das Geld war nicht geliehen, sondern geschenkt. Mein Papa meinte es gut. Und nun sind noch 30.000 Euro Erbe übrig, mein Bruder meint, jeder bekäme 15.000 Euro. Aber ich bin der Meinung, die 10.000 Euro, die er schon bekommen hat, müssten dazu berechnet werden und dann wird durch zwei geteilt. Ich habe einen Anwalt in Frankfurt und noch einen Rechtsanwalt in Hanau. Nachdem sich der Rechtsanwalt in Frankfurt nur um meine geschäftlichen Belange kümmert – ich bin selbstständig – habe ich mich in dem Fall für den Anwalt in Hanau entschieden. Der Anwalt in Frankfurt ist nur für meine geschäftliche Unterstützung gut und nachdem ich in Hanau wohne, ist die Wahl auf den Rechtsanwalt in Hanau gefallen. Der sagte mir, dass ich absolut richtig liege, die 10.000 Euro sind auf das Erbe drauf zu rechnen und mein Bruder bekäme nur noch 10.000 Euro. Mein Bruder hat auch schon seinen Anwalt in Frankfurt eingeschaltet. Ist es nicht traurig? Da haben wir einen wirklich schockierenden Trauerfall zu beklagen – und wir streiten uns um den schnöden Mammon! Er ist doch mein Bruder, warum kann er nicht einsehen, dass ich auch ein Anteilsrecht habe? Familie kann man sich eben nicht aussuchen… |
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