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Licht im Büro - 07:57, 8/13/2008

Im Zuge der Umgestaltung unserer Büroräume wurden bereits neue Büromöbel angeschafft, die den modernen Anforderungen an die Ergonomie gerecht werden. Auf dem Prüfstand stehen nun die Lichtverhältnisse an den Arbeitsplätzen, da sich auch in diesem Punkt noch viel optimieren lässt.

Die Lichtverhältnisse im Büro tragen so zum Fehler- und ermüdungsfreien Sehen bei und bestimmen das Wohlbefinden als auch die Leistungsbereitschaft. Wichtige Faktoren sind hier das Beleuchtungsniveau und die Beleuchtungsstärke, wobei das Beleuchtungsniveau die Sehleistung positiv beeinflusst und für schnellere und genauere Arbeiten sorgt. Beleuchtungsstärken wie in der freien Natur können in Büroräumen zwar nicht realisiert werden, mindestens 500 Lux werden jedoch für Innenräume empfohlen. In diesem Zusammenhang muss auch ein Augenmerk auf die Vermeidung von Blendeneffekten gelegt werden, denn direkte Blendungen beeinträchtigen Sehleistung und Sehkomfort – auch die Reflexblendung, welche bei Spiegelungen entsteht, sollte zudem vermieden werden. Zu Reflexionen kann es hier kommen, wenn sich Flächen auf dem Monitor spiegeln, was das Arbeiten sehr erschweren kann.

Bildschirmarbeitsplätze im Büro sind zur bestmöglichen Ausleuchtung im Raum deshalb so anzuordnen, dass die Blickrichtung parallel zur Fensterfront verläuft. Auch das künstliche Licht sollte die selbe Laufrichtung aufweisen, also quer zum Fenster oder der Fensterfront fließen. Kann eine derartige Aufstellung aufgrund mehrerer Fensterfronten in einem Raum nicht gewährleistet werden, sollten Stellwände, Vorhänge oder Lamellen an den Fenstern für eine Reduktion der Blendeneffekte eingesetzt werden. Die vollständige Vermeidung von Reflexionen auf der Monitoroberfläche lässt sich hingegen oft nur schwer vermeiden, so dass die korrekte Positionierung im Raum hier nochmals an Wichtigkeit gewinnt und entsprechend berücksichtigt werden sollte.


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