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Lebensversicherung kündigen - 11:03, 8/27/2009

Manchmal läuft im Leben eben nicht alles wie geplant: Ich habe vor zwei Monaten meinen Job verloren. Unsere Firma musste insgesamt zehn Mitarbeiter entlassen und auch ich habe leider die Kündigung erhalten. Nun bin ich dabei fleißig Bewerbungen zu schreiben, aber im Alter von fast 40 ist ein neuer Arbeitsplatz schon nicht mehr so leicht zu bekommen. Für viele Arbeitgeber gehört man ja schon fast zum alten Eisen im besten Alter. Aufgrund meiner finanziellen Verpflichtungen überlege ich nun, meine Lebensversicherung zu verkaufen, zu kündigen oder zu beleihen.

Ein ehemaliger Kollege, der auch schon einen finanziellen Engpass hinter sich hat, erklärte mir aber, dass eine Kündigung der Lebensversicherung die schlechteste Alternative zum Erhalt des Vertrages darstellt: Der Rückkaufswert ist vergleichbar niedrig. Heute kann man auch seine Lebensversicherung verkaufen und tritt sie damit zu einem attraktiveren Rückkaufwert ab. Eine weitere Möglichkeit ist die Beleihung der Lebensversicherung, womit die Absicherung im Todesfall oder die Angehörigenabsicherung wenigstens erhalten bleibt. Es gibt verschiedene Gesellschaften, die ein Policendarlehen anbieten, wenn es sich nicht gerade um einen jungen Vertrag handelt. Da ich hoffe, dass sich meine finanzielle Situation mit einem neuen Job wieder einrenkt, tendiere ich nun dazu, meine Lebensversicherung zu beleihen.

Der Vertrag ist als Erlebensfallversicherung gestaltet und geht, falls mir etwas zustoßen sollte, an meine Kinder. Ausgeschüttet wird die Police im Alter von 50 Jahren, so dass ich durchaus ein paar Jahre mit dem Policendarlehen überbrücken kann. Mein Kollege hat mir aber angeraten, die Versicherung maximal über einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren zu beleihen.


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