Was hat der Begriff „direkt“ im Fruchtsaft verloren? - 03:03, 8/18/2009 |
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Dass man den Begriff „direkt“ für viele wirtschaftliche Zwecke anwendet, wie beispielsweise „Direktbank“, war mir bewusst – was „direkt“ jedoch mit einem Fruchtsaft zu tun hat, konnte ich mir bislang nicht wirklich vorstellen. Naja, die Erklärung ist einfacher als gedacht, so musste ich nach meinen Recherchen im Internet feststellen: bei einer Direktbank handelt es sich um ein Finanzunternehmen, welches man „direkt“ bedienen kann, beispielsweise über das Internet – auch Kontaktaufnahmen, „Bankgespräche“ etc. werden direkt über das Internet vollzogen. Beim Fruchtsaft genau das Gleiche: der Apfelsaft beispielsweise landet direkt nach dem Pressen im Behältnis, ohne vorher konzentriert zu werden. Diesem frischen Saft wird kein Wasser entzogen, keine weiteren Inhaltsstoffe entfernt, um sodann später mit Trinkwasser wiederum verdünnt zu werden – es handelt sich beim Direktsaft also nicht um ein Saftkonzentrat, sondern wirklich um frisch gepressten Fruchtsaft. Na, das ist ja wirklich einfach! Ich brauche also beim Einkauf nur auf die Bezeichnung „Direktsaft“ zu schauen und schon kann ich einen Saft genießen, der wie aus der Handpresse schmeckt und ebenso gesund ist. Was will ich mehr? Stellt sich mir letztendlich nur noch die Frage, ob es einen Preisunterschied gibt! Na klar – Fruchtsaftkonzentrat kommt mit weniger Lagerkapazitäten aus und kann über lange Zeit hinweg verteilt werden, sprich während einer schlechten Obsternte kann es beim Direktsaft zu Preiserhöhungen kommen, während das Fruchtsaftkonzentrat immer gleichbleibend günstig angesetzt wird. Man muss also für Direktsaft ein paar Cent mehr drauflegen – aber das finde ich gar nicht schlimm, denn schließlich ist dieser Saft nicht nur gesund (wie auch das Konzentrat), sondern schmeckt auch noch so …! |
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